In der klinischen Studie TARGET BP OFF‐MED wird das Peregrine‐Verfahren untersucht. Dies ist ein minimal‐invasiver Eingriff, mit dem in früheren Studien    der Blutdruck gesenkt werden konnte. Dabei werden bestimmte Nerven an den renalen (Nieren‐)Arterien deaktiviert. Diese Nerven können zu einem hohen Blutdruck beitragen, wenn sie zu viele Signale senden.


Der Peregrine‐Eingriff wird unter leichter Sedierung durchgeführt. Der Peregrine‐Katheter wird während einer Angiografie (vergleichbar mit einem Röntgenbild) über einen kleinen Einschnitt in der Leiste zu den renalen Arterien geführt. Das System bringt eine kleine Menge dehydrierten Alkohols in den Bereich ganz in der Nähe der Arterien, in dem sich die Nerven befinden, ein. Damit werden die übermäßigen Signalsendungen deaktiviert.

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